Samstag, 17. November 2012

Anleitung für eine Schleife aus Blütenpaste

Auf Wunsch kommt hier eine kurze Anleitung, wie man aus Fondant/Gumpaste/Blütenpaste/Modellierfondant eine festliche Schleife macht.

Für eine Schleife, wie ich sie bei einer Hochzeitstorte gefertigt hatte, verwendet man ein 50/50- Gemisch aus Blütenpaste und Fondant (Fondant alleine ist im trockenen Zustand zu bröckelig) oder Blütenpaste oder man knetet etwas CMC in den Fondant und lässt ihn über Nacht ziehen.
Den Modellierfondant dünn ausrollen und mit einem Rollenschneider (ich benutze meinen Ribboncutter) in lange Streifen schneiden. Je nachdem, wie breit die Schleife werden soll, nimmt man diese Breite als Längenmaß. Beispiel: wenn die Schleife eine Breite von 20 cm haben soll, dann werden etwa 20 cm lange Streifen geschnitten. Die Breite der Streifen ist Geschmackssache: ich wählte eine Breite von 1inch, also ca 2,5 cm. Benötigt werden etwa 30 Streifen (das kann nach Größe der gewünschten Schleife und je nach Breite der Schlaufen variieren aber sicher ist sicher!). Die Streifen jeweils nach Belieben verzieren, zum Beispiel an den Rändern prägen und mit Pearl-Dust beidseitig abpudern. Die Streifen jeweils zu Schlaufen formen, die Enden V-förmig anschneiden, etwas Zuckerkleber dazwischen tupfen und zusammenkleben. Damit die Enden nicht zu breit werden und in der fertigen Schleife Platz finden, habe ich sie sogar mit den Fingern zu dünneren "Würstchen" gerollt. Anschließend habe ich sie auf Backpapier 'stehend' getrocknet, wie im folgenden Bild zu sehen.
Die Schlaufen sollten wirklich gut durchgetrocknet werden, da sie sonst platt werden. Aufpassen sollte man auch bei hoher Luftfeuchtigkeit: das ist nämlich der Tod jeder Schlaufe, wie ich am eigenen Werk erlebt habe. Außerdem benötigt man eine Schleifenbasis, auf der die einzelnen Schlaufen anschließend befestigt werden. Diese besteht aus einem kleinen Kreis aus Blütenpaste und sollte ebenfalls gut trocknen. Man kann auf diese Basis auch verzichten und die Schlaufen gleich auf die Torte anbringen, jedoch lässt sich die Schleife bei Anschnitt nicht mehr so einfach von der Torte heben. 
Bevor man die Schlaufen zusammenklebt, ist es ratsam, sie probeweise zu einer Schleife zu legen. So sieht man schnell, ob an manchen Stellen eine etwas schmalere Schlaufe hineinpasst oder eine etwas breitere. Wenn die Schleife so aussieht, wie man es sich vorgestellt hat, kann man die einzelnen Reihen abbauen und in gleicher Reihenfolge in Kreisen angeordnet beiseitelegen. 
Zum Kleben der einzelnen Schlaufen habe ich eine kleine Portion Royal Icing benutzt (1 Eiweiß genügt). 
Auf die Basis einen ordentlichen Klecks Royal Icing platzieren und die Schlaufen genau so darauf verteilen wie bei der Übungs-Schleife.

Nach jeder Reihe wieder ordentlich Royal Icing in die Mitte spritzen, damit alle Schlaufen-Enden damit bedeckt werden.  Zwischendurch darauf achten, dass die Schlaufen durch das Gewicht der darüber liegenden Schlaufen nicht nach außen gedrückt werden. Dazu mit beiden Händen rundherum um die Schleife greifen und die Schlaufen !!!vorsichtig!!! wieder mittig zusammenschieben (als würde man einen Luftballon umfassen).

 Hat man alle Schlaufen platziert, ist wieder eine Trocknungsphase angesagt. Um sicherzugehen, dass die Schlaufen durch die Feuchtigkeit im Royal Icing und oder die Luftfeuchtigkeit nicht in sich zusammenfallen (böse Erinnerungen werden geweckt), sollte man in jede Schlaufe eine Stück Küchentuch hineinschieben. Bestenfalls einige Tage durchtrocknen lassen.
Wer mutiger ist, der kann die Schlaufen natürlich gleich auf der fertigen Torte mit Royal Icing kleben. Das habe ich jedoch nicht selbst probiert, nur bei einigen Anleitungen im Web gesehen. 

Ich hoffe, diese kleine Anleitung führt euch zum gewünschten Ergebnis! Sollte etwas unklar sein, traut euch zu fragen ;)

Zuckersüße Grüße
Nellichen

Dienstag, 6. November 2012

Brioche in aller Munde

Wie schnell doch die Zeit vergeht, wenn das Leben aufregend und schön ist...
In den zwei Monaten Blogpause ist so einiges passiert: unter Anderem habe ich meinen 30. Geburtstag gefeiert und war (mal wieder) im Urlaub in der Türkei. Mein Backofen stand aber auch nicht still. 
Von den leckeren Fotos bei Irene angesteckt, habe ich Sahne-Brioche gebacken. Und mal wieder konnte ich mich nicht ganz an das Rezept halten. Meine Brioche sollten eine Füllung erhalten. Also habe ich Rosinen/Sultaninen und getrocknete Cranberries zuerst in heißem Wasser etwas quellen lassen, dann das Wasser abgegossen und die Früchtchen mit Grand Marnier (Orangenlikör) getränkt. Nebenbei habe ich Blaumohn mit etwas Milch und Zucker aufgekocht. Die Mohnmasse und die Früchte zusammen vermengt und auf dem ausgerollten Hefeteig verteilt. Diesen dann nach Anleitung gerollt, geschnitten und in die gefettete Form gegeben. Da ich gleich die doppelte Menge Teig angesetzt habe, konnte ich eine 35er und eine 30er Form damit füllen.

 Nach dem Gehen, sahen meine Brioche dann so aus

Schon als sie im Backofen waren, duftete es im ganzen Haus und mein Paps kam alle paar Minuten in die Küche und fragte, wann es denn endlich "Kuchen" gäbe.

Das nächste mal würde ich sogar viel mehr Füllung machen! Das peppt die Brioche nicht nur optisch sondern auch auch geschmacklich auf!
PS: ich habe dieses Jahr auch schon Stollen gebacken. Die leckeren Teile müssen ja mindestens 4 Wochen ziehen. Deswegen mein Aufruf an alle: backt Stollen!!! Und zwar den von der lieben Sandra!!! Ihr werdet keinen anderen Christstollen mehr essen wollen!!!

Süße Herbstgrüße
Nellichen

Dienstag, 18. September 2012

Für die liebste Mutti der Welt...

gab es zum Geburtstag natürlich auch eine Torte!


Und weil alle anderen schon die Karamell-Baiser-Torte probiert haben, nur meine Liebsten daheim nicht, habe ich diesen Anlass genutzt! (Siehst du, liebe »★«Dεlicious»★« , dein Rezept gehört mittlerweile zum Stammrepertoire!) Viel Zeit für die Deko hatte ich eigentlich auch nicht aber diese kleinen Perlen hatten es in sich! Ich habe dafür zwar eine Mould aber da ich mit Fondant gearbeitet habe und nicht mit Gumpaste, war es eine mühselige und langwierige Arbeit. Um die Abstände gleichmäßig zu halten, habe ich mich wieder der Nadelmarkierung (wie bei der dreistöckigen Hochzeitstorte) bedient. Gar nicht so leicht, das fragile Gebilde aus dünner Perlenkette an die Torte zu kleben! Da habe ich mich selbst geschimpft, dass ich wieder eine zu große Torte gemacht habe :D Ach, besser zu viel als zu wenig! So war es dann auch: schließlich will jeder ein Stückchen kosten und das nicht nur die Geburtstagsgäste. Nein, auch die Arbeitskolleginnen und Nachbarn freuten sich über ein Stückchen.
Und weil meine liebste Mutti seit neuestem eine 'Nähfabrik' in ihrem Wohnzimmer eröffnet hat und mir regelmäßig schöne Einzelstücke näht (du bist die Beste, Mutti, Kussi!!!)  habe ich aus einigen schönen Knöpfen und Knetsilikon Moulds hergestellt. Einer der Knöpfe zierte als Abschluss jeden zweiten Perlenbogen.
Die Mutti war begeistert und hatte Tränen in den Augen als sie die Aufschrift las! *schneuz* *seufz*
Ach, was liebe ich meine Mutti!!! :)

Liebe Grüße
Muttitöchterchen-Nellichen

Sonntag, 16. September 2012

Wickie-Torte zum Einjährigen!


Ihr dachtet wohl, dass ich nach der Hochzeitstorte die Backhandschuhe hingeworfen habe: Falsch gedacht ;) Ich habe gebacken ohne Ende aber die Zeit zum Bloggen war bisher nicht so wirklich vorhanden.
Hier also eine Torte zum Kindergeburtstag, die ich noch Anfang August gebacken habe. Das Motto des Geburtstages lautete Wickie, der kleine Wikinger! Bei der Gestaltung hatte ich freie Entscheidung. Aber als Anregung habe ich mir eine Einladungskarte geben lassen, auf welcher der typische Wickie-Helm abgebildet war. Und genau dieser Helm sollte das Hauptmerkmal der Torte werden.


Den Helm habe ich aus Reiswaffeln modelliert. Dazu einige Reiswaffeln zerkrümelt und mit etwas Ganache' eine Halbkugel geformt (zumindest versucht). Anschließend ab damit in Kühlschrank, damit der Helm beim 'Crumbcoating' nicht auseinanderkrümelt. Nebenbei habe ich die Hörner geformt und mit einem halben Zahnstocher versehen: damit kann man sie besser am Helm befestigen, denn für Zuckerkleber sind sie zu schwer gewesen. Es ist übrigens alles aus Fondant.


Auch beim Innenleben hatte ich freie Wahl: und weil bei der Hochzeitstorte von der Karamell-Baiser-Torte geschwärmt wurde, war die Entscheidung schnell gefallen. Auch diesmal kam der Geschmack gut an und die Torte wurde restlos verputzt! Da sage ich doch: Hey, Hey, Wickie, das war doch 'ne gute Idee :D

Ideenreiche Grüße
Nellichen


Montag, 30. Juli 2012

Dreistöckige Hochzeitstorte

Ich hab´s getan: meine erste dreistöckige Hochzeitstorte!
Wo fange ich denn am besten an mit´m berichten? Es war einmal... Eines schönen Tages... Nagut, ich versuche ernst zu bleiben ;)
Eines Tages rappelte mein Telefon (rappeln ist übrigens hessisch für klingeln), da war eine junge Dame am anderen Ende der Leitung mit einem Problem: ihre Hochzeit steht kurz bevor doch sie hat immer noch keinen Tortenbäcker gefunden. Hmm, eigentlich habe ich kaum Zeit für solche Großprojekte aber es brannte mir in den Fingern und ich wollte auch nicht tatenlos zusehen, wie eine Hochzeit ohne Hochzeitstorte endet.
Schon beim Designs waren wir auf gleicher Wellenlänge: schlicht, elegant und hoch sollte sie sein! Und als sie eine Schleife oben auf der Torte erwähnte, hatten wir die gleiche Vision! Obwohl ich die mittlere Torte gerne mit meinen einem Stencil (Schablone) oder mit weißen Schmetterlingen oder Blüten verziert hätte: die Braut ließ nicht von ihrer Vorstellung ab und ihr Wunsch war mein Befehl :)
Seit dem Anruf war ich im Hochzeitstortenfieber: es musste so viel geplant, gekauft, recherchiert und geübt werden... So viel im www unterwegs gewesen, dass ich manchmal dachte: Noch drei Bits weiter und du hast das Ende des Internets gefunden! Nein, das habe ich nicht! 

Die Braut wünschte sich nicht zu süße Füllungen und wollte ursprünglich in jedem Stockwerk eine leichte Joghurt-Frucht-Creme. Joghurt und frische Früchte im Sommer? Ich bekam eine leichte Schweißattacke als ich das hörte. Nunja, das mag ja alles schön und lecker sein und bei einer haushaltsüblichen Sonntagstorte mag das ja noch machbar sein aber ich habe keinen begehbaren Kühlschrank und habe große Angst vor leicht verderblicher Creme. Geht es euch auch so oder bin ich die einzige, die dann nachts nicht schlafen kann vor Sorge um die Haltbarkeit der Füllung?
Ach, wenn das doch meine einzige Sorge geblieben wäre... (viele graue Haare sind hinzugekommen).
Ich konnte die zukünftige Braut davon überzeugen, dass ich auch aus Gründen der Stabilität nur die oberste Torte mit einer Joghurtcreme füllen sollte. Bei der mittleren Torte einigten wir uns auf eine Karamellbuttercreme mit Baiser und die unterste Torte sollte eine Schokotorte sein. Damit war ich sehr zufrieden :)

Ratet mal wie viele Eier ich insgesamt verbacken habe! 80! Wer sich jetzt fragt: "wo zum Geier hat sie die 80 Eier reingeballert?", dem muss ich wohl vorerst verraten, dass die unterste Torte einen Durchmesser von gut 36 cm hat, die mittlere 30 cm und die oberste 25 cm. Zudem ist jede Torte 15 cm hoch. Schnelle Köpfchen haben also schon ausgerechnet, dass die Torte allein ohne Schleife schon 45  cm hoch war. Biskuit und Baiser sind gute Eierschlinger. Und wenn man eine Hochzeitstorte bäckt, dann geht man doch auf Nummer sicher und schiebt jeweils einen Tortenboden mehr in den Ofen (zumindest mache ich das, denn es soll unvorhergesehene Notfälle geben).
Ha, ihr habt doch nicht gedacht, dass ich dadurch von Un-/Notfällen verschont wurde? Nein! Ich erlebte am Tag vor der Hochzeit ein Horrorszenario. Es war der Tag an dem ich die 15 cm hohe Himbeer-Joghurt-Mascarpone-Torte mit Fondant eindecken und dekorieren wollte. Als ich jedoch die Fondantdecke drüberlegte, wölbte sich die Torte zu einem Champignon. Das Biskuit hat sich einfach von der Joghurt-Füllung gelöst und die Creme wölbte sich zu den Seiten!  0_O  Ich probierte und streichte und glättete.... nix zu machen! Entsetzt musste ich der Tatsache ins Gesicht sehen: morgen ist Hochzeit und du hast knapp 24 Stunden um eine neue und zudem stabile Himbeer-Joghut-Torte zu zaubern. Kurz vor Kreislaufkollaps schleifte ich mich nach draußen auf die Gartenbank und atmete tiiiiiief durch. Ein Schlachtplan musste her. Was war der Fehler bei dieser Torte? Biskuit, Joghurt und 15 cm Höhe: das war doch von Anfang an zum Scheitern verurteilt! Ich habe diese Torte nach der wunderbaren Anleitung von Valentina gemacht und nicht beachtet, dass bei dieser Höhe das Eigengewicht der Creme besonders im unteren Bereich auf den Biskuit drückt und Biskuit ist nunmal ein luftiger und krümeliger Teig. Also musste Biskuit durch einen stabilen Teig ersetzt werden. Schnell fiel meine Entscheidung auf das erprobte Rezept von Peggy Porschen. Wo ich mit Biskuit in einer Stunde fertig wäre, stand ich gute 4 Stunden am Ofen: und das während eines Deutschlandspiels (für mich die Hölle aber ich musste Prioritäten setzen). Gute Laune hatte ich trotzdem, denn es gab ja eine Fail-Torte, die ich kurzerhand zur Deutschlandtorte dekoriert und angeschnitten habe.
Und so ein Stück Fail-Torte hebt die Stimmung ungemein! 
Und hier kommt ein kleiner Einblick in die anderen Torten und ihre Entstehungsgeschichte.


Transportiert habe ich die Torte natürlich nicht schon zusammengesetzt, denn bei dieser Gesamthöhe war mir das zu riskant. Zusammengesetzt habe ich sie dann direkt in der Festhalle. Damit die Torte ihr Eigengewicht auch hält, habe ich dicke Cocktail-Strohhalme verwendet.
Apropos Schleife: In den letzten Tagen vor der Hochzeit hat es ununterbrochen geregnet und die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung stieg auf über 80%. Ich wog mich in Sicherheit, weil die Schleife schon gut eine Woche Trockenzeit hinter sich hatte. Doch als ich das gute Stück zwei Tage vor der Hochzeit in einen sicheren Karton stellen wollte, packte mich das Grauen!! Die Schlaufen waren alle aufgeweicht und die Erdanziehungskraft tat ihr übriges... Also noch zwischendurch Fondant mit CMC verknetet und weitere 40 Schlaufen vorbereitet. Diese mit Küchenpapier ausgestopft und gebetet, dass es keine Pannen mehr bis zur Hochzeit gibt... 
 Wenn es Interesse an einer Anleitung für eine solche Schleife gibt, dann meldet euch.


Und so wurde die Torte dem Brautpaar präsentiert:
Das Brautpaar war sehr angetan. Die Braut berichtete mir, wie sie von der Höhe überwältigt war und wie sehr ihr die Himbeer-Füllung geschmeckt hat. Die meisten Gäste stürzten sich allerdings auf die Karamell-Baiser-Torte. Die Schokotorte wurde übrigens erst am Tag nach der Hochzeit angeschnitten: 150 Personen essen also weniger als angenommen :D
Ich wünsche dem Brautpaar nochmal alles Gute für die gemeinsame Zukunft und bedanke mich für ihr Vertrauen und dass auch mir mit dieser Torte ein Traum erfüllt wurde!

Liebevolle Grüße
Nellichen

Donnerstag, 7. Juni 2012

Marzipanige Marzipan-Muffins

Marzipanoholics, hier kommt euer Suchtmittel in Cupcake-Form.


Mit diesen Mini-Törtchen habe ich meine liebe Kommilitonin zum Geburtstag überrascht. Da eine ganze Torte unpraktisch erschien, habe ich eine Marzipan-Kreation erschaffen, die nicht nur handlich, sondern auch besonders marzipanig wurde. Die Beschenkte wäre auch mit einem Marzipanbrot glücklich gewesen aber das wäre doch zu einfach und wahrlich ohne Überraschungsmoment ;)

Als Grundlage diente das Stracciatella-Kirsch-Muffinrezept.

Hier die Zutaten für ca. 32 Marzipan-Muffins:

  • 500 g Mehl, gesiebt
  • 1 P. Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 2 Eier
  • 250 g Zucker
  • eine Prise Salz
  • 2 Päckchen Vanillinzucker oder einen Schuss selbst-gemachter Vanille-Extrakt
  • 160 ml Pflanzenöl
  • 300 g Stracciatella-Joghurt (auch Joghurt pur oder Nuss-Joghurt)
  • 200 g Marzipan-Rohmasse
Zutaten für die Marzipan-Buttercreme:
  • 200 g Marzipan-Rohmasse
  • etwas Amaretto (dürfte auch mit etwas Milch klappen)
  • 250 g ungesäuerte Butter, zimmerwarm
  • ca. 50 g Puderzucker

Zubereitung Teig:
Marzipan etwas zerkleinern und löffelweise Stracciatella-Joghurt zugeben, während der Rührer seinen Dienst verrichtet. Darauf achten, dass man den Joghurt nur langsam zugibt, damit das Marzipan cremig wird und sich keine Bröckchen bilden (was aber wahrscheinlich auch nicht schlimm wäre). Anschließend auch das Öl unterrühren.  In einer anderen Schüssel die Eier mit Zucker, Salz und Vanille-Extrakt schaumig schlagen bis die Masse ganz hell wird. Das gesiebte Mehl mit Natron und Backpulver vermengen und abwechselnd mit der Marzipan-Joghurt-Masse zu den Eiern hinzugeben. Den Teig in Muffinpapierförmchen füllen und im vorgeheizten Backofen bei 160 °C Umluft ca 25 Minuten backen. Auf einem Rost abkühlen lassen. Währenddessen die Marzipan-Buttercreme anrühren.
Zubereitung Marzipanbuttercreme:
Dazu wird die zimmerwarme Butter mit gesiebtem Puderzucker lange geschlagen bis sie schaumig weiß wird (ca. 10 Minuten). In einer separaten Schüssel Marzipan mit Amaretto cremig rühren. Es soll nicht flüssig sondern etwas cremig werden. Marzipan löffelweise unter die Butter rühren. Je nach Konsistenz, kann man mehr Amaretto hinzugeben. In Spritzbeutel füllen und Muffins dekorieren :)
 

Viel Spaß beim Nachbacken und beim Schlemmen :)
Marzipanige Grüße
Nellichen

Mittwoch, 30. Mai 2012

Tauftorte für Celino

Nach langer Pause melde ich mich wieder mit einer Tauftorte für einen kleinen Prinzen :)

Ich habe die Taufmama von meiner Rüblitorte überzeugen können. Wenn die Leute Rüblitorte hören, dann sehe ich oft einen skeptischen Blick. Man muss es einfach probieren! Gesagt, getan! Die Taufmama war zufrieden, vor allem, weil es frisch, saftig und nicht zu süß schmeckt. Diesmal habe ich die Kokosraspeln weggelassen und etwas mehr Mehl genommen. Auch auf das Zimt habe ich verzichtet. 
Die obere Torte ist ein Devils-Food-Törtchen mit Schokoladenbuttercreme: also eine Schokobombe!

Eigentlich habe ich für die zweistöckige Torte einen schmalen Styropordummy mit Fondant ausgekleidet. Als ich jedoch alles fertig dekoriert habe, war die Torte so schwer, dass es kaum möglich war unter das "Cakeboard" zu greifen um die Torte zu heben. Kurzum habe ich nach meinem neuen Tortenständer gegriffen. Diesen habe ich erst wenige Tage zuvor fertig gebaut. Dass er nun so schnell zum Einsatz kommt, habe ich nicht gerechnet :) Das heißt dann wohl Intuition.

Viele sommerwarme Grüße
Nellichen

Montag, 20. Februar 2012

Bananenmuffins mit Erdnussbutter-Frosting

Helau an alle Jecken und auch an diejenigen, die nichts mit der Fassenacht anfangen können :D
Zur fünften Jahreszeit gibt es von mir leckere Bananenmuffins mit Erdnussbutter-Frosting. Gefunden habe ich das Rezept bei "Meesch" und wollte die interessante Kombination von salziger Erdnussbutter und süßer aromatischer Banane unbedingt probieren.


Für alle, die keine amerikanischen Cup-Rezepte mögen, habe ich das Rezept in die üblichen Einheiten übersetzt.

Für ca. 18 Muffins:
  • 180 g Weizenmehl
  • 150 g Zucker 
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1/4 TL Salz
  • 125 g ungesalzene Butter, zerlassen
  • ca. 4 reife Bananen, zerdrückt
  • 2 große Eier
  • 1/2 TL Vanille-Extrakt oder 1 P. Vanillezucker

Für das Frosting: 
  • 125 g Butter, Raumtemperatur
  • 230 g Frischkäse (bei mir war es Mascarpone), Raumtemperatur 
  • 1/2 Glas cremige Erdnussbutter 
  •  Honig, nach Belieben (bei mir waren es 2 EL)
  • (Puderzucker)
Zubereitung:
Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen. In einer Schüssel Mehl, Zucker, Backpulver, Natron und Salz vermischen und mittig eine Kuhle bilden. Zerlassene Butter, Eier und Vanilleextrakt hineingeben und alles gut verrühren (nicht zu lange rühren). In Muffinförmchen füllen und 25 Minuten backen. Stäbchenprobe machen!
Für das Frosting die zimmerwarme Butter lange schlagen bis sie weiß wird. Den Frischkäse vorsichtig unterrühren. Ich habe Mascarpone genommen, da kein Frischkäse zur Hand. Anschließend Die Erdnussbutter Esslöffelweise unterheben. Mit Honig nach Geschmack abschmecken. Im Originalrezept wurde noch eine Menge Puderzucker untergerührt, das ich jedoch weggelassen habe. Die Konsistenz war mit Mascarpone perfekt um Röschen zu spritzen und ich wollte den salzigen Erdnussgeschmack im Vordergrund behalten. Es kann jedoch sein, dass bei Verwendung von Frischkäse die Creme bis dahin noch zu dünnflüssig ist und Puderzucker beigemengt werden muss.
Nach Belieben folgt auch die Verzierung. Meesch hatte ihre Muffins mit gehackten Erdnüssen bestreut und mit Honig besprenkelt. Ich habe mich für bunte Nonpareilles entschieden. Die hatte ich noch aus dem letzten Italienurlaub mitgebracht. Für meinen Geschmack waren diese jedoch zu bissfest :D Ansonsten haben uns die Muffins ganz gut geschmeckt. Sie sind schön fluffig und saftig! Besonders mein Bruderherz hat sich über die "schokoladenfreien" Muffins gefreut :)


Ich hoffe eure Geschmacks-Experimentierfreude auch geweckt zu haben. Diese Leckerchen schmecken ja nicht nur zur fünften Jahreszeit! Also ran an die reifen Bananen ;)  Ta-daaa, ta-daaa, ta-daaaaaaaa!


Jeckige Faschingsgrüße
Nellichen

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