Dienstag, 20. Dezember 2011

Endspurt Plätzchenbäckerei

Wer bis jetzt noch keine Plätzchen gebacken hat, für den ist allerhöchste Eisenbahn. Wer noch keine Idee hat, dem habe ich hier ein paar Vorschläge zusammengestellt, die ich auch nachgebacken habe.
Sekt-Taler
Rezept gefunden bei Irene
Ich habe die Teigmenge und die Crememenge verdoppelt aber die einfache Menge hätte auch gereicht. Die Plätzchen sind nicht zu süß und das Sektaroma ist nicht dominant. Wer es alkoholfrei mag, der kann die Creme bzw. Ganaché auch ohne Sekt machen, ich könnte es mir mit etwas Zitronensaft oder -abrieb auch sehr gut vorstellen.

Der Klassiker: Vanillekipferl 
Rezept gefunden bei Monika 
Auch die Kipferl habe ich in Unmengen gebacken. Leider hatte ich am Backtag keine Vanillestange im Haus und musste den Teig mit Vanillinzucker anrühren. Mit echter Bourbon-Vanille wären sie sicherlich noch viel viel aromatischer!

Zimt-Orangen-Butterkekse
 Rezept gefunden bei Irene
Da ich noch ein Glas englischen Zitronengelee und viele Zitronen hatte, habe ich das Rezept zu Zimt-Zitronen-Butterkeksen umgewandelt. Nach denen wurde besonders gern gegriffen. Wer also Orangen oder Zitronen daheim hat, dem lege ich diese Kekse besonders ans Herz!

Cranberry-Schneeflöckchen
Zutaten:
  • 250 g zimmerwarme Butter
  • 130 g Puderzucker
  • 2-3 EL selbstgemachter Vanillezucker
  • 100 g Mehl
  • 250 g Speisestärke
  • 50 g gemahlene Mandeln 
  • 100 g getrocknete Cranberries, kleingehackt
Die Butter cremig schlagen und dabei den Puderzucker und Vanillezucker einrieseln  lassen. Die Butter weiterschlagen bis sie hell und weiß wird. In einer separaten Schüssel Mehl, Speisestärke und Mandeln verrühren. Die Mehlmichung mit der Butter verrühren und zum Schluss die Cranberries dazu. Den Teig ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Mit einem Teelöffel gleichgroße Teigmengen abschaben, in der Hand schnell zur Kugel formen und aufs belegte Backblech legen (Vorsicht: nicht zu nah beieinander). Mit einer Gabel etwas plattdrücken. Im vorgeheizten Backofen (Umluft 160°C) ca. 15 Minuten backen. Die Backzeit kann je nach Ofen variieren, deswegen habe ich den Backofen beobachtet: die Plätzchen sollen nicht dunkel werden, denn es sind ja Schneeflöckchen :)
Diese Plätzchen zergehen auf der Zunge! Wer keine Cranberries zur Hand hat, der kann die Plätzchen auch ohne nachbacken. Jedoch haben die Cranberries den Flöckchen einen besonderen Geschmack verliehen.

Ich hoffe, ich konnte zum Nachbacken animieren! Und Plätzchen schmecken ja auch nach dem Weihnachtsfest  super! Also schnell noch nachbacken :)

Ich wünsche allen ein liebevolles Weihnachtsfest
Nellichen

Montag, 12. Dezember 2011

Western-Torte

Es geht doch nichts über Motto-Parties! Wer meinen Blog aufmerksam verfolgt hat, dem ist nicht entgangen, dass ich gerne verkleidet feiere. Und am allerliebsten, wenn gerade nicht die fünfte Jahreszeit ist, denn dann ist es etwas Besonderes! Und so geschah es... (hmm, das klingt zu märchenhaft)... Ich fange dann mit YEEHAW an. Das klingt mehr nach Western oder? Eingeladen war ich zu einer Mottoparty, doch ohne den Gastgeber zu kennen. Aber genau dieser sollte mit einer Western-Torte überrascht werden. Aufregend!
Zu diesem Motto habe ich diese Torte gebacken

Drin stecken zwei Eierlikörkuchen gefüllt mit selbstgemachtem Lemon-Curd. Da der Beschenkte keine dunkle Schokolade mag und Laktose nicht verträgt, habe ich eine Ganaché aus weißer Schokolade und laktosefreier Sahne gemacht und die Torte nur von außen damit eingestrichen. Ich persönlich bin zwar auch laktoseintolerant, vertrage die Ganaché mit normaler Sahne ganz gut aber das ist von Person zu Person unterschiedlich.
Die Kuhfell-Dekoration gestaltete sich schwieriger als gedacht. Ich musste feststellen, dass es komplizierter ist ungleichmäßige Flecken zu schnitzen als gleichmäßige Muster zu machen. Der braun gefärbte Fondant ließ sich nicht reißen: wie Kaugummi dünnte er an den Reißstellen aus und die braune Farbe wurde dadurch an den Kanten heller. Aber hübsch ist was anderes. Dann habe ich versucht mit dem Skalpellmesser ungleichmäßige Flecken zu schneiden: FAIL! Irgendwann habe ich mit dem Skalpell entnervt an den Kanten kleine Fetzen abgeritzt mit einer Ritzen-Reißen-Technik und siehe da, die Kanten wurden so, wie ich es mir vorstellte.
Irgendwo auf der Torte sollte ja auch der Name des Gastgebers auftauchen und da entschied ich mich für einen Sheriff-Stern. Dafür habe ich Blütenpaste etwas dicker ausgerollt und mit einem gewöhnlichen Plätzchenausstecher einen Stern ausgestochen. Auf diesen habe ich die Buchstaben und fünf gleichgroße, etwas plattgedrückte Kügelchen an den Zacken platziert. Anschließend mit goldener Lebensmittelfarbe bepinselt und fertig war der Sheriff-Stern.
Die Torte schlug ein wie eine Granate, sehr zu meiner Freude! :D Und die Party war sowieso ein Knaller: von Live-Band über Vogelspinnen bis hin zum Jacuzzi-Plantschen war alles dabei!

YEEHAW, WILD WILD WEST!

Freitag, 2. Dezember 2011

Geburtstagstörtchen

Ich komme derzeit nicht vom Backofen weg :) Der Dezember beginnt mit dem Geburtstag einer Nachbarin, die kurz vor einer Weihnachtsstern-Allergie steht, denn Dank Winteranfang scheinen ihre Gratulanten nur Weihnachtssterne im Kopf zu haben und die Arme wird überhäuft mit roten, weißen und glitzernden Topfpflanzen. Und genau aus diesem Grund habe ich eine Geburtstagstorte gebacken, die ganz und gar nicht weihnachtlich ist!
Verziert mit ein paar Ribbon-Röschen und ganz in rosa Tönen gehalten erinnert doch nichts an Weihnachten oder?
Darunter versteckt sich ein kleines Eierlikörtörtchen mit weißer Ganaché. Doch die Beschenkte wollte noch kein Messer an "das schöne Kunstwerk" heranlassen. Wie gut, dass Torten nicht über Nacht welken können :)
Sooo, nun soll die vorweihnachtliche Stimmung zurückkehren, deswegen gibt es hier eine kleine Vorschau auf meine Plätzchenbackstube
Und natüüüüüürlich habe auch ich den Weihnachtsstern in der guten Stube stehen :D

Wünsche allen leggere Überraschungen im Adventskalender
Nellichen

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