Dienstag, 18. Oktober 2011

Meine erste Tauftorte

Das vergangene Wochenende war ich auf einer Doppelfeier: der kirchlichen Trauung meines Cousins mit gleichzeitiger Taufe der kleinen dreijährigen Tochter. Eigentlich war ich gebeten die Hochzeitstorte zu backen aber weil die Torte hätte 350 km transportiert werden müssen, habe ich die Bitte ablehnen müssen. Das Risiko eines Transportschadens war mir bei dieser Entfernung zu groß! Ganz ohne Torte wollte ich aber nicht auf der Feier erscheinen, deswegen habe ich mein Herzblut in eine Tauftorte gelegt! Und das ist dabei herausgekommen:

 
 Gebacken habe ich wieder drei Eierlikörkuchen, die ich mit Lemoncurd und Mandel-Buttercreme gefüllt habe. Durch den Lemoncurd hat die Torte sehr zitronig und frisch geschmeckt.
Das beschenkte Taufkind hat die Torte mit großen Augen betätschelt und wollte sie anschließend selbst halten  (die Torte hat jedoch fast so viel gewogen wie das Taufkind selbst :) Die Enttäuschung  war jedoch nach ein paar abgepulten Nonpareilles verschwunden...
Ach, was war das für eine schöne Feier und die Trauung im Ulmer Münster bleibt auch unvergesslich! Und da ich noch bestimmt eine Woche mit Schlafmangel und highheeltoten Füßen kämpfen muss (denn um 5 Uhr morgens habe ich noch die Tanzfläche gerockt),  halte ich diesen Blogeintrag kurz ;)

Feierwütige Grüße
Nellichen

Kommentare:

  1. Wow diese Torte habe ich ja ganz verpasst, sehr hübsch. Der Rand gefällt mir sehr gut!
    LG

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  2. auf der Suche nach einer schönen Tauftorte bin ich hier hängen geblieben. Super schön. Aus was besteht denn der Rand?
    LG

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    1. Hallo Ralf,
      freut mich, dass dir diese Tauftorte gefällt :)
      Bei dem "Rand" handelt es sich um Fondant (eine knetbare, essbare Masse mit Puderzucker als Hauptbestandteil).
      Lieben Gruß

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  3. Hallöchen, bin ebenfalls auf der Suche nach einer schönen Tauftorte auf deiner super Seite hängen geblieben. Machst du den Fondant selber, oder kaufst du ihn fertig? Liebe Grüße, Franzi

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  4. Hallo Franzi,
    freut mich, dass du hier hängengeblieben bist! :) Den Fondant mache ich immer selbst. Nur einmal hatte ich einen 7 kg-Eimer von Callebaut gehabt aber das lohnt sich theoretisch nur, wenn man es intensiver als ein Hobby betreibt ;-)
    Liebe Grüße zurück
    Nellichen

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  5. Hallo Nellichen,
    ich bin gestern auf deinen Blog gestossen und bin total angetan von deinen Kreationen. Mit was für Werkzeugen hast du denn den Rand hinbekommen? Und wie hast du die "obere Naht" hinbekommen. Ist die rote Farbe der "oberen Naht" mit Puderfarbe angemalt?
    Würde mich sehr über eine Antwort freuen
    Danke
    Gruss Steffi

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    1. Hallo Steffi,
      Schön, dass du auf meinem Blog gelandet bist :) Komplimente und Fragen liest man gern ;) Die Seite der Torte ist mit einem Patchwork-Cutter gestempelt, wie genau der heißt, kann ich spontan gar nicht sagen, eventuell etwas mit Quilting. Oben habe ich einen Krimper benutzt. Bei dieser Torte habe ich Farbpaste mit etwas Vodka verdünnt, neulich aber auch mit Pulver und Vodka gearbeitet und war sehr angetan! Der Pinsel darf nur nicht zu nass sein, weil der Rand ziemlich dünn ist und die Farbe zu sehr verlaufen könnte. Ist alles ne große Fummelarbeit (allein die vielen Nonpareilles anzukleben) aber wie man ja auch in deinem Kommentar lesen kann: es lohnt sich!
      Viele Grüße
      Nellichen

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  6. Eine Frage hätte ich noch, welche Schmetterlingsausstecher benutzt du? Vielen Dank

    Gruss Steffi

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    1. Auch die Schmetterlinge gehören zu einem Set Patchwork-Cuttern :)
      Süße Grüße
      Nellichen

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