Sonntag, 5. Juni 2011

Frische Sonntags-Erdbeeren auf Biskuit

Da steht man nach einer durchzechten Samstag-Nacht auf, schleppt sich verkatert in die Küche und stellt fest: in einer Stunde stehen die Großeltern auf der Matte und würden sich sicherlich über Gebackenes zum Tee freuen. Also wird schnell ein Biskuit angerührt und in den Ofen geschoben. In der Zwischenzeit schnell Mandel-Pudding gekocht, frische Erdbeeren gepflückt und gewaschen. Nach 20 Minuten Backzeit wundert man sich, dass der Biskuit mal ausnahmsweise mehr aufgeht als es einem lieb ist. Dann muss er eben nach dem Abkühlen durchgeschnitten werden (zum Glück ist genügend Pudding da). Einen Tortenring um den unteren Boden gelegt, mit einer dünnen Schicht Pudding versehen, zweiter Boden drauf, wieder Pudding, dann die Erdbeeren kreisförmig und ordentlich gestapelt. Dann heilfroh sein, dass noch Tortenguss im Hause ist (sogar ein roter dabei). Also kocht man gleich zwei Päckchen Tortenguss mit Vanillezucker und bedeckt die Erdbeeren damit. 


Irgendwie war die Leckerei schneller verputzt als ich sie gebacken habe :D Aber was ist schon leckerer als frische, ungespritzte und mit Liebe aufgezogene Erdbeeren aus dem eigenen Garten? Nichts! Und seitdem sich mein Körper gegen gekaufte Erdbeeren mit Pusteln wehrt (also Allergie auf irgendwelche Spritzmittel), esse ich NUR noch unsere Erdbeeren!
Falls noch Interesse am gelingsicheren Biskuit besteht:
Zutaten:
4 Eier
120 g Zucker
1 P. Vanillezucker
120 g Mehl
1 TL Backpulver

Den Backofen vorheizen (180 °C Umluft/200 °C Ober-und Unterhitze). Die Eier ungetrennt mit dem Zucker und Vanillezucker lange schaumig rühren (die Masse muss fast schneeweiß werden. Mit meiner KitchenAid wurde der Eischaum bombastisch: so habe ich ihn mit der alten Küchenmaschine nicht hinbekommen). In der Zwischenzeit das Mehl mit dem Backpulver vermischen. Anschließend das Mehl vorsichtigst unter die Eimasse heben (aber nicht mit der Küchenmaschine bitte :-D  ) Eigentlich sollte man es auch nicht mit dem Schneebesen machen aber mit einem Löffel oder Teigschaber klappt es bei mir nicht so gut bzw. muss ich länger rühren also schwinge ich meinen großen Schneebesen. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben und die Ränder etwas hochziehen. Etwa 15-20 Minuten backen. Ich schaue immer, wie sich der Teig verhält: anfangst geht er auf, bleibt dann bei einer gewissen Höhe stehen und wenn der Teig durch ist, dann fängt er an mittig wieder etwas abzusinken. Das ist der Zeitpunkt, wo ich den Kuchen raushole aber wenn man keine Risiko eingehen möchte, kann man natürlich die Stäbchenprobe machen. Wenn sich der Teig von den Rändern löst, dann war er schon einen Tick zu lange im Backofen.

Gutes Gelingen und erdbeerige Sonntagsgrüße
Nellichen

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

LinkWithin

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...