Dienstag, 29. Juni 2010

Holunderblüten-Likör

Bei einem gemütlichen Lagerfeuer wurde mir neulich ein selbstgemachter Holunderblüten-Likör angeboten. Da in unserem Garten kein Holunder wächst, waren meine Begegnungen mit dieser Pflanze eher auf dem botanischen Gebiet. Umso mehr war ich vom Geschmack und der Milde des Likörs überrascht. Dank des World Wide Web habe ich das Rezept für diesen Likör ausfindig gemacht:


35- 40 Holunderblüten (Dolden)
3 l Wasser
50 g Zitronensäure
1 kg Zucker
3 Flaschen Korn

Die gepflückten Dolden (dürfen vorher nicht gewaschen werden, nur ein wenig geschüttelt um eventuelles Kleingetier zu entfernen) habe ich alsbald in 3 Liter Wasser und der Zitronensäure für eine Nacht in einer  großen Edelstahl-Schüssel eingeweicht. Am Folgetag die Blüten erst grob aus dem Wasser genommen und dann das Wasser durch ein Sieb laufen lassen. Um auch die Pollen aus dem Wasser zu bekommen, die es ziemlich trüb gemacht haben, habe ich Teefilter in einen Trichter gelegt und das Wasser erneut gefiltert. Mit einem Kaffefilter habe ich es auch versucht aber dieser ist so dicht, dass das Wasser nur sehr langsam durchfloss. In diesem filtrierten klaren gelben Wasser mit dem herrlichen Holunderduft habe den Zucker gelöst und die 3 Flaschen Korn hinzugegeben. Diese Mischung habe ich anschließend in mehrere gereinigte Glasflaschen mit festem Verschluss umgefüllt. 
Zuvor hat mein Freund alle Label von den Flaschen entfernt. Durch Einweichen im Wasser ging das recht schnell. Durch eine Web-Show ist er auf eine Website aufmerksam geworden, auf der man Bier-Label selbst beschriften und ausdrucken kann. So lag es auf der Hand, dass unser "Gebräu" auch ein originelles Label bekommen sollte. Gedacht, getan! Und tadaaa:


Eine Flasche wurde übrigens schon während des WM-Fußballspiels Deutschland gg. England geleert...

Sonntag, 27. Juni 2010

Muffins und die Minis

Es duftete mal wieder nach Gebackenem! Diesmal habe ich mich an Muffins gewagt, wobei "gewagt" zu dramatisch klingt. Vor einiger Zeit habe ich bei einem Internet-Auktionshaus Silikon-Muffinförmchen und -Mini-Muffinförmchen ersteigert. Zudem habe ich mir die passenden Backbleche gekauft. Auf meiner Einkaufsliste stand auch eine Muffin-Transportbox. Alle diese neuen Utensilien kamen heute zum Einsatz! Im Internet habe ich mir zwei Rezepte herausgesucht.
Zuerst wurden Stracciatella-Kirsch-Muffins nach folgendem Rezept gebacken (für 24 Stück):

2 Gläser Kirschen (Schattenmorellen, Abtropfgewicht je 350 g)
500 g Mehl
5 TL Backpulver
1 TL Natron
2 Eier
250 g Zucker
2 Päckchen Vanillinzucker
160 ml Pflanzenöl
500 g Stracciatella-Joghurt

Zuerst die Kirschen gut abtropfen lassen und Backofen auf 180°C (Umluft 160°C) vorheizen. Eier, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Den Joghurt und das Öl unterrühren. In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver und Natron vermischen und unter die Eimasse heben. Zum Schluss die Kirschen rein. Die Masse in die Förmchen verteilen und 20-30 Minuten backen.
Ich hatte bei Umluft gebacken und hatte gleichzeitig 2 Bleche ala 12 Muffins im Backofen und habe die Muffins ca. 35 Minuten im Ofen gelassen. Durch die Silikonförmchen brauchten die Muffins länger als das  Rezept vorschrieb. Die Kirschen würde ich nächstes mal aber auch durchschneiden (wäre ein großer Aufwand aber ich vermute, dass der Teig dann weniger zusammenfällt).



Und weil 12 Muffins im Nu verschwunden sind, habe ich einen zweiten Teig ausprobiert. Da ich diesmal die Mini-Muffinförmchen füllen musste, habe ich die Portion für 12 große Muffins gewählt, nicht für 24. Und hier das Rezept für die Schoko-Jumbo-Muffins:

230 g Mehl
40 g Kakaopulver
2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
100 g Zartbitterschokolade
100 g weiße Schokolade
2 Eier
300 g Schmand bzw. Saure Sahne
70 g Rohrzucker
80 g zerlassene Butter
1/2 Flasche Butter-Vanille-Aroma (bzw. je 1 TL Butter- und 1 TL Vanille-Aroma)
100 g gehackte Haselnüsse (nach Belieben)

Den Backofen auf 200°C aufheizen (Umluft 180°C). Schokolade mit einem Messer hacken(die Stücke sollen nicht zu klein und nicht zu groß werden). Mehl, Kakao, Backpulver und Natron mit der Schokolade vermengen. Eier, Schmand, Zucker und die zerlassene Butter verrühren und die Mehlmischung einrühren. Der Teig wird ziemlich fest aber das ist normal. Mit dieser Portion konnte ich genau 40 Mini-Muffinförmchen füllen. Nach 20 Minuten Backzeit kann man die Muffins mit einer Glasur bestreichen aber da sie so süß und schokoladig sind, habe ich darauf verzichtet.


Yummmmiiiiiii!

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