Sonntag, 25. April 2010

Die erste Schleifen-Torte

Dieses Wochenende stand der 75. Geburtstag eines Onkels an. Das hatte mich schon die ganze Woche beschäftigt, denn Torten für Männer sollen ja nicht zu feminin wirken, dazu gehören Design und Farben. Letztendlich habe ich mich für eine schlichte Torte mit Schleife in einem Violett-Ton entschieden. Die Anleitung für die Schleife habe ich bei Edna De la Cruz gesehen. Sie ließ sich wunderbar vorab machen und antrocknen lassen. Wie auf dem Foto zu erkennen, habe ich sie mit meinem neuen Prägestempel-Set geprägt. Auch die Buchstaben habe ich vorweg angefertigt und getrocknet. Die Blüten habe ich dann als Finish mit kleinen Blütenstempeln veredelt und auf die Torte angebracht. Wenn es nach meiner Mama gegangen wäre, dann wäre die Torte mit allem möglichen überladen worden aber mir gefallen dann doch eher schlichte und elegante Torten. Der nächste Männer-Geburtstag kommt bestimmt und dann fängt das Grübeln von vorne an!

Samstag, 17. April 2010

Safari-Trip

Endlich! Endlich habe ich wieder gebacken! Am Freitag habe ich kurzerhand beschlossen, dass ich eine Torte backen will und schwuppdiwupp habe ich einen Eierlikör-Tortenboden und eine helle Ganache mit weißer Schokolade ( 5 Tafeln habe ich dafür geschmolzen). Den erkalteten Tortenboden habe ich in drei Schichten geteilt und mit Ganache gefüllt. Heute Mittag (ich kam entnervt von einer Vorlesung, denn Samstags-Vorlesungen sind fies) habe ich mich zur Entspannung an die Dekoration der Torte gemacht. Ich hatte mal bei youtube eine Anleitung für eine Zebra-Torte gesehen und wollte es unbedingt auch versuchen. Schwuppdiwupp war die Torte mit weißem Fondant millimeterdünn bedeckt und mit schwarzen, willkürlich ausgeschnittenen Fondantstreifen bedeckt.  Aber das war mir nicht genug, denn ich musste doch auch meine teuer eingeflogenen Untensilien mitbenutzen. So habe ich die Mitte oben mit einem grünen Kreis aus Fondant bedeckt und eine verdrillte Schnur rundherum gelegt. Die Schnur habe ich mit einem tollen Werkzeug namen Clay Extruder gemacht. Das ist eine Art Dreh-Presse, die ursprünglich für Bastelzwecke erfunden wurde, aber in Torten-Fachkreisen nicht mehr wegzudenken ist.Zum Schluss kamen auch die Blüten in Einsatz, die ich eigentlich nur zu Übungszwecken angefertigt hatte..
Und so sah das Endergebnis aus:



Kaum war ich mit dem Dekorieren fertig, hat sich eine ganze Schar Familienmitglieder bei uns eingefunden. Es wurde gegrillt und Maibowle geschlürrft und viel gelacht. Als Nachtisch gab es dann dieses süße Naschwerk. Da neun Mäuler zu stopfen waren, ist nicht mehr viel von der Torte übrig aber das ist für mich immer ein Zeichen dafür, dass es geschmeckt hat! :)

Donnerstag, 15. April 2010

Wie Geburtstag und Weihnachten zusammen

Jupiyey,

ich freue mich riesig, denn endlich ist das Paket aus den USA in meinen Händen! Das Auspacken bereitet mir eine so große Freude als wäre mein Geburtstag und Weihnachten gleichzeitig :) Wie ein kleines Kind fühle ich mich! Mein Zubehör-Arsenal ist mittlerweile so groß wie bei einem Profi-Konditor. Naja, nicht so ganz, denn mehr geht immer! Uiii, der Shopping-Wahn spricht wieder aus mir raus, ich widme mich dann doch lieber schnell den aufregenden neuen Sachen und versuche heute schon etwas kreatives zu machen und ein Foto davon zu posten!
*hüpf-vor-Freude*

Und hier die Blüten, die ich Dank der neuen Veiner und Ausstecher zur Probe gemacht habe

Mittwoch, 14. April 2010

Shopping-Wahn oder der Fluch der versteckten Zusatzkosten

Vor gar nicht so langer Zeit überkam mich der Wunsch nach bestimmten Blüten-Veinern. So durchforschte ich viele Internet-Shops aus Deutschland, Österreich, UK und USA. Nach langem Hin- und Hervergleich, was Preise angeht und Sortiment, entschied ich mich für einen bekannten Shop aus den USA. Und wenn man sich schon die Mühe macht und eine Bestellung aus Übersee tätigt, dann kann man es doch nicht bei 2 Veinern belassen, dachte ich. So kam ein Artikel nach dem anderen in den Einkaufskorb... Aber dann gab es da noch die Versankosten! Darüber schrieb der Shop, dass die Kosten einem erst übermittelt werden können, wenn das Paket fertig abgepackt und gewogen wurde. Aber wer konnte Ahnen, dass anschließend Versandkosten von über 50$ auf einen warten? Hmm... der erste Schocker wurde irgendwann akzeptiert und die Bestellung endgültig getätigt. Aber heute kamen gleich zwei weitere Schocker hinzu: 1. ich habe den Postboten mit dem ersehnten Paket verpasst! Und wenn man glaubt, schlimmer kann es nicht mehr werden, kam der Blick in den Briefkasten mit einem Hinweis des Postboten, dass der Zoll auch noch "seine Unkosten" gedeckt haben möchte!!! Aaaah, weitere 25 Euro sind fällig. Nun bin ich endgültig ausgebeutet. Man lernt eben jeden Tag dazu :-) 
Aber dennoch: ich freue mich sehr auf das Paket und auf die kreativen Möglichkeiten, die mir dadurch eröffnet werden!!!

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