Sonntag, 10. Oktober 2010

Meine Geburtstagstorte

Wie auch schon letztes Jahr habe ich zum Geburtstag den Wunsch nach mehr Tortenutensilien geäußert. Und damit meine Freunde mal wieder nachvollziehen können, wozu ich solchen teuren Kram benötige, musste ich mit einer Torte überzeugen! Diesmal sogar mit der ersten Zweistöckigen!

  Als erstes habe ich angefangen Hortensienblüten aus Blütenpaste zu modellieren, diese zu trocknen und mit Farben zu bepudern.

Zwischendurch habe ich immer wieder Tortenböden gebacken. Die zweistöckige Torte sollte unbedingt den leckeren Red-Velvet-Cake beinhalten. Diesen hatte ich schon vor einiger Zeit Probe-gebacken und es klappte wunderbar. Doch zu meinem "Glück" habe ich diesmal einen roten Tortenklotz aus dem Backofen geholt. Ich dachte, dass ich wohl einen Fehler mit dem Natron gemacht habe und rührte erneut einen Teig an. Und da das Unglück selten allein kommt, wurde auch aus dem zweiten Anlauf nur ein Tortenklotz. Ich begann an mir zu zweifeln... Nach einer fast schlaflosen Nacht kam mir dann der Geistesblitz: es könnte ja am Backofen liegen! So war es dann auch, denn die Heizspirale von meinem Umluft-Ofen ist kaputt gegangen, so dass der Ofen zwar warm war aber nicht richtig heiß. Mit Ober- und Unterhitze und dem dritten Anlauf hat es dann doch endlich geklappt und mein Tortenboden wurde so, wie ich ihn mir gewünscht hatte. Gefüllt habe ich ihn mit selbstgemachtem Himbeergelee (aus Tiefkühl-Himbeeren, Zucker und rotem Tortenguss)  und einer Mascarpone-Creme (aus Mascarpone, Schmand, Zucker und Gelatine).

Für die untere Torte habe ich zwei Kaffelikör-Böden gebacken und mit weißer Ganaché bestrichen. Eingedeckt habe ich die Torten mit selbstgemachtem Rollfondant. Bei der unteren Torte entschied ich mich für eine Schablonen-Technik und bei der oberen habe ich ein Karo-Muster eingeprägt und mit kleinen silbernen Nonpareilles verziert. Die Geburtstagsgäste waren begeistert und wollten gleich Tortenaufträge loswerden :-)

Kommentare:

  1. Wow! Das ist ja ein Meisterwerk!

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  2. Dem kann ich mich nur anschliessen!!!
    Drei ;) Daumen hoch!

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  3. Dankeschön für die Kommentare, das spornt an :)

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  4. sieht die super aus....wahnsinn, toll gemacht

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  5. Freut mich, Bianka, dass es dir gefällt!

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  6. Oh man, da fällt man ja hinten über. Die Torte sieht sowas von klasse aus :)

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  7. wow, sie sieht echt irre aus. wie vom meisterkonditor!

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  8. Hallo Nellichen,
    Koenntest du vllt das genaue Rezept fuer Gelee und Mascarpone Creme schreiben? Ist da noch etwas was du zwischen Kuchen/Gelee und zwischen Gelee/Mascarpone Creme gestrichen hast oder sind die direkt aufeinander? Die Torte sieht klasse aus! Lg

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  9. Hallo Bea,
    bei genauen Creme-Rezepten ists bei mir schwierig, weil ich das meist nach Augenmaß und Probierlöffel mache :D
    Ich nehme an, es waren 500 g Mascarpone und ein Becher Schmand (Saure Sahne geht auch). Mit Zucker, evtl Vanillezucker oder Vanille-Extrakt abgeschmeckt. Bei der Menge an Creme hatte ich bestimmt 2 Beutelchen gemahlene weiße Gelatine benutzt.
    Für die Himbeer-Schicht düften es 500 g Himbeeren gewesen sein, die ich mit Zucker kurz aufgekocht habe, mit Pürierstab püriert und mit ca. 2 Beutelchen roten Tortenguss versetzt (diese vorher nach Anleitung mit etwas Wasser angerührt).
    Zwischen die Himbeer- und Mascarpone-Schicht habe ich sonst nichts gestrichen. Die Himbeermasse muss nach dem Aufkochen zügig auf dem unteren Boden verteilt werden, da der Tortenguss schnell geliert. Abkühlen lassen und schon kann die Mascarpone-Creme drauf. Man kann nach Zugabe von Gelatine auch noch steifgeschlagene Schlagsahne unter die Mascarpone-Creme heben. Insgesammt muss man natürlich schauen, ob man genug Creme hat, damit der "Deckel-Boden" mittig auf der Mascarpone-Creme aufliegt und am Rand mit dem seitlichen Boden abschließt. Aber die Methode des fondanttauglichen Füllens kennst du ja sicherlich von Monika schon. Und wenn du einen Tortenring benutzt, dann ist das ja gar nicht von Bedeutung :)
    Sooo, ich hoffe, das konnte ein wenig helfen!
    Liebe Grüße

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