Donnerstag, 23. Dezember 2010

Frohe Weihnachten!

Damit Weihnachten mit einem Highlight abgerundet wird, habe ich heute schon den Nachtisch vorbereitet! Das Rezept habe ich mir noch letztes Jahr bei CK gespeichert und heute endlich in die Tat umgesetzt. 


Auch die Hauptspeise wird dieses Jahr etwas Besonderes werden: statt Ente, Gans oder Pute gibt es Fasan! Da wir eine achtköpfige Familie sind, wurden 4 Vögelchen gekauft. Beim Putzen und Marinieren gab es schon die erste Überraschung: in einem der Vögel entdeckten wir eine kleine Schrotkugel. Beim Einkauf haben wir doch tatsächlich den Hinweis "Jagdfasan" nicht beachtet. Was nun? Steckt da etwa noch mehr Blei in den Vögeln?? Blei ist leider nicht magnetisch also würde nicht mal ein Magnet auf der Suche nach den Bleikugeln helfen... Also mussten wir die Vöglein so gut es geht abtasten. Hoffentlich wird morgen niemand auf Schrot rumkauen müssen! :) (Über das "Happy"-End werde ich in den kommenden Tagen noch berichten!)
Sooo und zum Schluss noch ein Foto von unserem diesjährigen Weihnachtsbaum. Über 2 m hoch ist die Nordmanntanne (bisher unsere höchste) und füllt den Ärker unseres Wohnzimmers.


Ich wünsche allen ein besinnliches und stressfreies Weihnachtsfest mit der Familie mit vielen kulinarischen Highlights und Geschenken!

In Liebe
euer Nellichen

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Ja, ist denn heut´ schon Weihnachten?

Für mich schon! Denn meine, noch zum Geburtstag im Oktober bestellten Designer-Stencils von einem Shop aus den USA sind eingetroffen!!! 
Bevor Ihr aber schockiert seid über einen monatelangen Postweg: die Schablonen habe ich mir mitbringen lassen. Die letzte Bestellung aus den USA war ja wegen Zoll und Paketgebühren extrem teurer geworden als geplant! Diesmal habe ich die "ersparten" Porto- und Zollkosten in noch mehr Schablonen angelegt also gleich mehr bestellt als vorgehabt. 
Zum Thema "Vorgehabt": wenn man die vielen Schablonen sieht und dazu auch die Tortenbeispiele, kann man sich so schwer entscheiden! Ich habe bestimmt eine ganze Woche damit zugebracht, die hübschesten Schablonen rauszusuchen und dann eine engere Auswahl zu treffen. Jeder hat ja so seinen Geschmack, was Tortendesign angeht und deshalb habe ich auch alle möglichen Leute in meinem Umfeld nach ihrer Meinung gefragt.
Wie Ihr vielleicht schon gemerkt habt, bin ich ein Sparfuchs (wenn man das in Anbetracht dieser nicht ganz billigen Bestellung noch sagen kann), deswegen habe ich nicht einzelne Schablonen bestellt, sondern gleich ganze Sets. Ich habe viel hin- und her gerechnet und bin dabei immer wieder zum Entschluss gekommen, dass ein Set jeweils günstiger war als wenn ich wenige und einzelne Schablonen bestellt hätte. Letztendlich konnte ich mich für diese 4 Sets entscheiden:



Ich muss sagen, die Verarbeitung dieser Schablonen ist einfach TOP! So filigran würde man das selbst nie hinbekommen, wenn man es mit Lötkolben und geeigneter Folie versuchen würde. Die Folie ist flexibel und sehr stabil zugleich. Man muss also nicht befürchten, dass sie nach dreimaliger Anwendung reißen würden. Deswegen freue ich mich total, dass ich diese Bestellung gewagt habe! Sobald ich wieder eine Gelegenheit bekomme (und es zeitlich  machbar ist), dann werden die neuen Schablonen eingesetzt. Falls sich jemand nun keine schablonierte Torte vorstellen kann, ich habe schon 2 Torten mithilfe von Schablonen dekoriert: zu einer Goldenen Hochzeit und zu meinem Geburtstag.

Wünsche allen Lesern eine schöne Vorweihnachtszeit!

Montag, 29. November 2010

Die süße Verführung: Macarons!

Ja, auch ich konnte nicht widerstehen und wagte mich an die kleinen französischen Naschwerke!!!
Bei vielen Bloggerinnen habe ich gelesen, dass sie immer nach dem Rezept von Aurélie gebacken haben und so musste ich nicht lange nach anderen Rezepten suchen. Zudem hat sie eine ganz tolle Videoanleitung gepostet, die zum Nachbacken animiert :)
Ich muss zugeben: so einfach, wie sie das macht, ist es gar nicht! Es fing schon beim Mandelpulver an. Ich kramte die gemahlenen Mandeln heraus und staune da: die sind bei Weitem nicht so hell wie bei Aurélie! Meine haben ja die dunkle "Mandelhaut" mitgemahlen aber im Video hat Aurélie fast weißes Pulver benutzt. Und ganz so fein sind die gemahlenen Mandeln auch nicht. Also ab damit in den Kräuterhexler. Aber Nüsse sind ja so reich an Öl und lassen sich deshalb nicht so fein mahlen wie man es gerne hätte. Die Mandelmasse wird feuchter und klumpt. Also habe ich zuerst die Mandeln mit dem Puderzucker vermengt und beide gleichzeitig gemahlen. Es klappte eindeutig besser und klumpte nicht mehr so sehr. Ich habe mir nun vorgenommen nach Mandeln Ausschau zu halten, die ohne die dunkle Außenhaut gemahlen werden. Oder hat jemand einen Tip, wie man eventuell Mandelstifte (die sind ja ohne Haut) zu feinem Pulver mahlen kann?? Letztendlich versuchte ich die Mandel-Puderzuckermasse durch ein Sieb zu bekommen, denn man will ja alles nach Anleitung machen. Aber auch das wurde zu einem Gewaltakt! Das ausgetretene Mandelöl verstopfte das Sieb sodass ich die Masse eher durchpassiert habe... Aber wenn man schon an diesem Punkt angekommen ist, legt man doch nicht die Löffel nieder :) Und ich finde, es hat sich gelohnt! (Ich konnte es nicht erwarten euch die Leckerei zu zeigen also entschuldigt bitte die Nachtaufnahme)
Gefüllt habe ich die Macarons mit Créme de caramel au beurre salé, also einer Salzbutter-Karamell-Creme (für all diejenigen, die wie ich kein Französisch sprechen). Die ist wirklich zum Weglöffeln lecker! Zusammen mit dem Macaron einfach himmlisch! 
Und zum Schluss noch ein Kommentar von meiner Mutti: "Himmlisch sind sé aber wenn man einige  davon verputzt hat, wird einen das Hüftgold am fliegen hindern!" :-D

Sonntag, 7. November 2010

Seelentröster-Muffins mit Überraschung

Letzte Woche haben mir diese Muffins den Donnerstagabend versüßt. Ich weis ja nicht, wie es euch so beim Backen geht aber für mich ist das Entspannung pur. Ich tauche in eine andere Welt: eine Welt sorgloser Kreativität! Diesmal durften sich meine Arbeitskollegen über eine große Ladung Stracciatella-Muffins mit Schokoguss und Haselnuss-Muffins mit Rum-Buttercreme freuen.


Angefangen habe ich mit Heidelbeer-Muffins, für die ich vorher superleckeren Bio-Heidelbeerjoghurt besorgt hatte. Der Joghurt hatte eine wunderbare rot-violette Farbe, die wirklich sehr ansprechend war! Die Betonung liegt auf war, denn kaum hatte ich den Muffinteig angerührt, wechselte die tolle Farbe in ein grau-blau! Was macht man denn mit so einem Teig??? Mit Lebensmittelpaste nachfärben? Ich entschied mich den Teig, so wie er ist, dennoch in die Förmchen zu füllen und zu backen. OK, die Muffins wurden grau! Und ein paar Tage vor Halloween haben sie doch noch den Weg auf den heimischen Esstisch gefunden. Die Farbe hat dem Geschmack jedoch nicht geschadet: sie waren locker und saftig und wurden schnell verputzt. Das kann man auch von den Muffins für die Arbeitskollegen behaupten. Die Stracciatella-Muffins habe ich mit einem Stracciatella-Joghurt angerührt und zusätzlich Schoko-Drops dazugetan. Für die Haselnuss-Muffins habe ich nicht nur Haselnuss-Joghurt, sondern auch die Mehl-Menge zu einem Drittel durch gemahlene Haselnüsse ersetzt.  Ansonsten war das Rezept für alle Muffins gleich. Dazu habe ich die Swiss-Meringue-Buttercream zubereitet und ihr mit Rum-Aroma einen Pepp verpasst. 2 Muffin-Trays wurden so voll mit Muffins beladen: mit genau einer Ausnahme. Und da habe ich mir den Spaß erlaubt und einen grauen Heidelbeermuffin zwischen die anderen gesteckt. Bisher habe ich aber noch nicht herausgefunden, wer nach diesem Überraschungs-Muffin gegriffen hatte :) Ich bin gespannt!!!

Sonntag, 10. Oktober 2010

Meine Geburtstagstorte

Wie auch schon letztes Jahr habe ich zum Geburtstag den Wunsch nach mehr Tortenutensilien geäußert. Und damit meine Freunde mal wieder nachvollziehen können, wozu ich solchen teuren Kram benötige, musste ich mit einer Torte überzeugen! Diesmal sogar mit der ersten Zweistöckigen!

  Als erstes habe ich angefangen Hortensienblüten aus Blütenpaste zu modellieren, diese zu trocknen und mit Farben zu bepudern.

Zwischendurch habe ich immer wieder Tortenböden gebacken. Die zweistöckige Torte sollte unbedingt den leckeren Red-Velvet-Cake beinhalten. Diesen hatte ich schon vor einiger Zeit Probe-gebacken und es klappte wunderbar. Doch zu meinem "Glück" habe ich diesmal einen roten Tortenklotz aus dem Backofen geholt. Ich dachte, dass ich wohl einen Fehler mit dem Natron gemacht habe und rührte erneut einen Teig an. Und da das Unglück selten allein kommt, wurde auch aus dem zweiten Anlauf nur ein Tortenklotz. Ich begann an mir zu zweifeln... Nach einer fast schlaflosen Nacht kam mir dann der Geistesblitz: es könnte ja am Backofen liegen! So war es dann auch, denn die Heizspirale von meinem Umluft-Ofen ist kaputt gegangen, so dass der Ofen zwar warm war aber nicht richtig heiß. Mit Ober- und Unterhitze und dem dritten Anlauf hat es dann doch endlich geklappt und mein Tortenboden wurde so, wie ich ihn mir gewünscht hatte. Gefüllt habe ich ihn mit selbstgemachtem Himbeergelee (aus Tiefkühl-Himbeeren, Zucker und rotem Tortenguss)  und einer Mascarpone-Creme (aus Mascarpone, Schmand, Zucker und Gelatine).

Für die untere Torte habe ich zwei Kaffelikör-Böden gebacken und mit weißer Ganaché bestrichen. Eingedeckt habe ich die Torten mit selbstgemachtem Rollfondant. Bei der unteren Torte entschied ich mich für eine Schablonen-Technik und bei der oberen habe ich ein Karo-Muster eingeprägt und mit kleinen silbernen Nonpareilles verziert. Die Geburtstagsgäste waren begeistert und wollten gleich Tortenaufträge loswerden :-)

Donnerstag, 9. September 2010

Bei uns im Dörfle nennt man ihn "PLATZ", bekannt auch als Flammkuchen oder Zwiwwelkuche!

Mir war mal wieder nach einem herzhaften Gebäck und das leckerste ist und bleibt der mittelhessische Zwiebelkuchen namens Platz. Es gibt sicherlich abertausende verschiede Rezepte, die mit und ohne Speck bzw. Zwiebeln sind. Aber eines ist gewiss: selbstgemacht schmeckt er viel besser als einer aus dem Supermarkt oder beim Bäcker. Dazu einen leichten Weißwein oder bevorzugt sogar einen Federweißer... Mmmmh, lecker.

Das Rezept aus meinem Dörfle teile ich gern mit euch!


Zutaten:
 ca. 750 g Roggenbrotteig (reicht für ein Backblech)
 1-1,5 kg Kartoffeln
500 g Quark
200-250 g Saure Sahne
etwas Sonnenblumenöl
3 große Zwiebeln
3 Eier
2-3 EL Mehl (nach Bedarf)
200 g Speckwürfel (oder geräucherte Schinkenwürfel)
Salz, Pfeffer
Mohn

Ich bin zwar absolut gegen Backmischungen aber was Brotteig angeht, mache ich eine Ausnahme, vor allem wenn es um Roggen-Sauerteig mit Hefe geht. Ich hole mir im Supermarkt eine 1 kg Backmischung und rühre die Hälfte zu einem Teig an und während der Teig aufgeht, werden die Kartoffeln geschält und gekocht. Die Zwiebeln schälen und in kleine Würfel schneiden und mit ein wenig Öl in der Pfanne dünsten. Die Zwiebeln sollen nur dünsten, damit sie später beim Backen nicht gleich verbrennen. Die gekochten Kartoffeln zu Kartoffelbrei stampfen und mit Quark, Saurer Sahne, einem Schuss Öl und den Eiern verrühren. Die Konsistenz sollte cremig, aber nicht zu flüssig sein. Wenn die Kartoffelmasse zu flüssig ist, nach und nach 1 EL Mehl unterrühren. Ich rühre anschließend die Hälfte der gedünsteten Zwiebel, ca. 50 g der Schinkenwürfel und ungefähr 2EL Mohn in die Masse. Die Zwiebeln und der Speck sollen den Geschmack an die Kartoffelmasse abgeben. Anschließend rolle ich den Teig auf einer Dauerbackfolie aus und lege es auf ein Backblech. Mit Frischhaltefolie abgedeckt stelle ich den Teig noch für 10- 15 Minuten in den Backofen bei maximal 50°C damit der Teig nach dem Ausrollen wieder etwas aufgeht. Zum Schluss wird die Kartoffelmasse auf dem Teig verteilt, grob mit Mohn bestreut und die restlichen Schinkenwürfel sowie die Zwiebel darauf verteilt und im vorgeheizten Backofen bei 225°C 30 Minuten gebacken. 

Schon während des Backens verteilt sich im Raum ein herrlicher Duft und man kann es kaum abwarten das Blech aus dem Ofen zu holen und genüsslich in den "Platz" zu beißen. Wohlbemerkt: am besten schmeckt er frisch aus dem Ofen... Viel länger überlebt er bei uns auch nicht, denn Nachschlag ist Programm!

Donnerstag, 12. August 2010

Not macht erfinderisch...

Es gab wieder einen Anlass zum Backen. Oder besser gesagt gleich zwei: eine Goldene Hochzeit und den Geburtstag meiner Mama! 

Drei Tage vor dem Anlass habe ich begonnen den "perfekten" Tortenboden zu suchen. Dabei habe ich einige Rezepte ausprobiert. Ich fing an mit einem Schokoladenrührkuchen, der aber nicht gelingen wollte. Dann habe ich einen Schoko-Bisquitboden probiert. Dieser ist zwar super gelungen, war mir aber dann doch zu weich, denn für eine hohe Torte (eventuell sogar zweistöckige), sollte der Boden zwar fluffig aber auch fest genug sein. 
Dann probierte ich den Eierlikör-Boden von Monika, den ich nach der Isoliermethode gebacken hatte. Nach dem ersten Versuch war jedoch der Eierlikör fast aufgebraucht und bei gerademal 40 ml Restlikör begann die Geschichte: Not macht erfinderisch. Als Eierlikör-Ersatz habe ich eine Flasche Schoko-Sahnelikör gefunden und diesen für den nächsten Tortenboden benutzt. Da er von der Konsistenz flüssiger war als der Eierlikör, habe ich insgesamt ca. 20 ml weniger genommen. Der Tortenboden wurde etwas dunkler aber ging ebenfalls gut auf. Für die weiteren 2 Tortenböden habe ich nur den Schoko-Likör verwendet. Diese Böden wurden richtig schön dunkel.

Da ich neben den Tortenböden auch noch Fondant und Ganache vorbereiten musste, wurde die Zeit langsam knapp. Für die Schokolikör-Böden habe ich Ganache aus dunkler und Vollmilch-Schokolade gemacht und für die Eierlikör-Böden Ganache aus weißer Schokolade. Also wurde viel Schokolade geraspelt und in Sahne geschmolzen.... und zwar jeweils für 1 Liter Schlagsahne! Mir ist zuvor mal beim Bestreichen einer Torte die Ganache ziemlich kanpp geworden, deswegen mache ich seitdem etwas mehr. Aber ich muss zugeben, dass es tatsächlich viiiiieeeeeel zu viel Ganache wurde. Das nächste mal werde ich 400-600 ml Schlagsahne nehmen. 

Und hier die Torte zur Goldenen Hochzeit:


Im Anschnitt der Hochzeitstorte sieht man den Farbunterschied. Der dunklere Boden ist mit Eierlikör und Schokolikör gemischt. 

Die Schoko-Likörböden sind viel dunkler geworden. Leider habe ich weder die Tortenböden, noch die fertige Torte fotografiert, denn nach dem Dekorieren  musste die Torte für die Hochzeitsfeier über 200 km transportiert werden... Fragt lieber nicht nach meinem Gesichtsausdruck in jeder Kurve ;-) Aber sie hat es unbeschadet überstanden und hat die Jubilaren "aus den Socken gehauen"!

 

Sonntag, 25. Juli 2010

Sind alle Fliegenpilze giftig???

Nein, diese Fliegenpilze sind mit Sicherheit ungiftig!

Am Freitag waren wir auf einer Märchen-Motto-Party eingeladen und Cupcakes boten sich gut als kleines Mitbringsel an. Aber diese mussten auch zum Motto des Abends passen! Und so nahm das Märchen seinen Lauf...

Für die Zitronen-Cupcakes habe ich die "Italian Swiss Meringue Buttercream" vorbereitet und mit roter Farbpaste eingefärbt. Um der Creme einen Zitronen-Geschmack zu geben, habe ich ein Fläschchen Zitronen-Arome reingerührt. Die weißen Fliegenpilz-Punkte sind aus Fondant gerollt und mit einer Spritztülle ausgestochen. Abra cadabra, sim salabim, fertig sind die essbaren Fliegenpilze! 
Und noch schneller wurden sie anschließend verdrückt :-)

 EDIT
Bevor ich mich an eine Buttercreme und ihre Zubereizung gewagt habe, war ich viel im Internet unterwegs und habe viel gelesen und viele Videos bei youtube geschaut. Dabei handelte es sich meist um die Italian- und die Swiss Meringue Buttercream. Bei der Italian fand ich die Zubereitung jedoch komplizierter, da man dafür Zucker einkochen und dabei die Temperatur einhalten muss. Einen Zuckerthermometer besitze ich gar nicht, so fiel die Entscheidung auf die Schweizer Methode oder vereinfacht gesagt auf die 1:2:3-Buttercreme. Sie heißt so, weil man dazu 1 Teil Eiweiß, 2 Teile Zucker und 3 Teile Butter nimmt! Egal welche Menge Creme man benötigt, kann man sich die Anteile der Creme einfach ausrechnen.
Hier ein Beispiel:
man nehme: 
100 g Eiweiß
200 g Zucker
300 g Butter
Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben. Wobei es in der Küche meistens viel heißer ist. Die Zutaten sollten genau abgewogen werden.
Zuvor koche ich Wasser im Wasserkocher auf (da wird es schneller heiß). Dieses füllt man in einen Topf, der als Wasserbad dient. Für das Eiweiß benötigt man eine absolut fettfreie Schüssel . Besonders geeignet sind Edelstahlschüsseln. Kunstoffschüssel haben feine Poren, in die sich Fett absetzen kann und dieses zerstört den Eiweißschaum. In die Metallschüssel wird das Eiweiß gewogen und kurz mit dem Schneebesen aufgeschlagen. Die Eiweiße sollen sich trennen aber noch nicht schäumen. Dann wird das Eiweiß über das Wasserbad gestellt und man beginnt nach und nach den Zucker hinzugeben und dabei die Masse ständig mit dem Schneebesen bearbeiten. Man schlägt das Eiweiß so lange bis der Zucker vollständig geschmolzen ist (ca. 4-5 Minuten). Dies kann man ganz einfach mit den Fingern testen: Mit dem Zeigefinger etwas Eiweiß tunken und zwischen Daumen und Zeigefinger reiben. Fühlt man Zuckerkristalle, muss man das Eiweiß noch etwas länger schlagen. Ist der Zucker geschmolzen, die Eiweißmasse vom Wasserbad nehmen und etwas abkühlen lassen (2-3 Minuten). Die Masse ist dicklich, und hat eine schleimige Konsistenz. Nach der kurzen Abkühlphase wird die Masse mit dem Mixer auf höchster Stufe steifgeschlagen (gute 5-6 Minuten). Die Masse wird steif und richtig schön glänzend. Das ist der Punkt, wo man beginnt, die zimmerwarme Butter stückchenweise nach und nach zufügen und dabei weiterhin kräftig mit dem Mixer gerührt. Wenn ca die Hälfte der Butter drin ist, dann wird die Masse cremig und so flüssig, dass man Angst hat, dass man etwas falsch gemacht hat. Aber bloß nicht aufgeben! Ist die ganze Butter eingearbeitet, bekommt die Masse eine wunderbare Konsistenz.
Um der Buttercreme ein Aroma zu verleihen, kann man mit Vanille-, Zitronen- oder jedem anderen Aroma arbeiten. Einfärben kann man die Buttercreme mit Farbpasten. Ich vermute, dass handelsübliche Speisefarben nicht für eine Buttercreme geeignet sind, da sie zu viel Wasser beinhalten aber da spreche ich nicht aus Erfahrung!

Klingt doch nach einem einfachen Rezept oder?! :-)

Dienstag, 29. Juni 2010

Holunderblüten-Likör

Bei einem gemütlichen Lagerfeuer wurde mir neulich ein selbstgemachter Holunderblüten-Likör angeboten. Da in unserem Garten kein Holunder wächst, waren meine Begegnungen mit dieser Pflanze eher auf dem botanischen Gebiet. Umso mehr war ich vom Geschmack und der Milde des Likörs überrascht. Dank des World Wide Web habe ich das Rezept für diesen Likör ausfindig gemacht:


35- 40 Holunderblüten (Dolden)
3 l Wasser
50 g Zitronensäure
1 kg Zucker
3 Flaschen Korn

Die gepflückten Dolden (dürfen vorher nicht gewaschen werden, nur ein wenig geschüttelt um eventuelles Kleingetier zu entfernen) habe ich alsbald in 3 Liter Wasser und der Zitronensäure für eine Nacht in einer  großen Edelstahl-Schüssel eingeweicht. Am Folgetag die Blüten erst grob aus dem Wasser genommen und dann das Wasser durch ein Sieb laufen lassen. Um auch die Pollen aus dem Wasser zu bekommen, die es ziemlich trüb gemacht haben, habe ich Teefilter in einen Trichter gelegt und das Wasser erneut gefiltert. Mit einem Kaffefilter habe ich es auch versucht aber dieser ist so dicht, dass das Wasser nur sehr langsam durchfloss. In diesem filtrierten klaren gelben Wasser mit dem herrlichen Holunderduft habe den Zucker gelöst und die 3 Flaschen Korn hinzugegeben. Diese Mischung habe ich anschließend in mehrere gereinigte Glasflaschen mit festem Verschluss umgefüllt. 
Zuvor hat mein Freund alle Label von den Flaschen entfernt. Durch Einweichen im Wasser ging das recht schnell. Durch eine Web-Show ist er auf eine Website aufmerksam geworden, auf der man Bier-Label selbst beschriften und ausdrucken kann. So lag es auf der Hand, dass unser "Gebräu" auch ein originelles Label bekommen sollte. Gedacht, getan! Und tadaaa:


Eine Flasche wurde übrigens schon während des WM-Fußballspiels Deutschland gg. England geleert...

Sonntag, 27. Juni 2010

Muffins und die Minis

Es duftete mal wieder nach Gebackenem! Diesmal habe ich mich an Muffins gewagt, wobei "gewagt" zu dramatisch klingt. Vor einiger Zeit habe ich bei einem Internet-Auktionshaus Silikon-Muffinförmchen und -Mini-Muffinförmchen ersteigert. Zudem habe ich mir die passenden Backbleche gekauft. Auf meiner Einkaufsliste stand auch eine Muffin-Transportbox. Alle diese neuen Utensilien kamen heute zum Einsatz! Im Internet habe ich mir zwei Rezepte herausgesucht.
Zuerst wurden Stracciatella-Kirsch-Muffins nach folgendem Rezept gebacken (für 24 Stück):

2 Gläser Kirschen (Schattenmorellen, Abtropfgewicht je 350 g)
500 g Mehl
5 TL Backpulver
1 TL Natron
2 Eier
250 g Zucker
2 Päckchen Vanillinzucker
160 ml Pflanzenöl
500 g Stracciatella-Joghurt

Zuerst die Kirschen gut abtropfen lassen und Backofen auf 180°C (Umluft 160°C) vorheizen. Eier, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Den Joghurt und das Öl unterrühren. In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver und Natron vermischen und unter die Eimasse heben. Zum Schluss die Kirschen rein. Die Masse in die Förmchen verteilen und 20-30 Minuten backen.
Ich hatte bei Umluft gebacken und hatte gleichzeitig 2 Bleche ala 12 Muffins im Backofen und habe die Muffins ca. 35 Minuten im Ofen gelassen. Durch die Silikonförmchen brauchten die Muffins länger als das  Rezept vorschrieb. Die Kirschen würde ich nächstes mal aber auch durchschneiden (wäre ein großer Aufwand aber ich vermute, dass der Teig dann weniger zusammenfällt).



Und weil 12 Muffins im Nu verschwunden sind, habe ich einen zweiten Teig ausprobiert. Da ich diesmal die Mini-Muffinförmchen füllen musste, habe ich die Portion für 12 große Muffins gewählt, nicht für 24. Und hier das Rezept für die Schoko-Jumbo-Muffins:

230 g Mehl
40 g Kakaopulver
2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
100 g Zartbitterschokolade
100 g weiße Schokolade
2 Eier
300 g Schmand bzw. Saure Sahne
70 g Rohrzucker
80 g zerlassene Butter
1/2 Flasche Butter-Vanille-Aroma (bzw. je 1 TL Butter- und 1 TL Vanille-Aroma)
100 g gehackte Haselnüsse (nach Belieben)

Den Backofen auf 200°C aufheizen (Umluft 180°C). Schokolade mit einem Messer hacken(die Stücke sollen nicht zu klein und nicht zu groß werden). Mehl, Kakao, Backpulver und Natron mit der Schokolade vermengen. Eier, Schmand, Zucker und die zerlassene Butter verrühren und die Mehlmischung einrühren. Der Teig wird ziemlich fest aber das ist normal. Mit dieser Portion konnte ich genau 40 Mini-Muffinförmchen füllen. Nach 20 Minuten Backzeit kann man die Muffins mit einer Glasur bestreichen aber da sie so süß und schokoladig sind, habe ich darauf verzichtet.


Yummmmiiiiiii!

Mittwoch, 26. Mai 2010

Bunter Kuchen-Spaß

Und es duftete wieder nach frischem Kuchen! Diesmal hatte mich ein kunterbunter Kuchen begeistert, den ich auf chefkoch.de entdeckt habe. Dazu habe ich einen Rührteig gemacht, auf 5 Schalen aufgeteilt und mit unterschiedlichen Pastenfarben eingefärbt. Anschließend habe ich Esslöffel-weise immer einen Klecks in die Mitte der Backform gesetzt und so formte sich der bunte Zebrakuchen von selbst. Nach dem Abkühlen habe ich eine Blockschokolade geschmolzen, etwas Kokosfett eingerührt und über den Kuchen gegossen, damit die Überraschung erst beim Anschneiden ans Tageslicht kommt. Die staunenden Gesichter waren die Mühe allemal wert und der Kuchen war nicht nur hübsch anzusehen sondern auch schön saftig :)
Und hier die Fotos vom Leckerbissen

Sonntag, 25. April 2010

Die erste Schleifen-Torte

Dieses Wochenende stand der 75. Geburtstag eines Onkels an. Das hatte mich schon die ganze Woche beschäftigt, denn Torten für Männer sollen ja nicht zu feminin wirken, dazu gehören Design und Farben. Letztendlich habe ich mich für eine schlichte Torte mit Schleife in einem Violett-Ton entschieden. Die Anleitung für die Schleife habe ich bei Edna De la Cruz gesehen. Sie ließ sich wunderbar vorab machen und antrocknen lassen. Wie auf dem Foto zu erkennen, habe ich sie mit meinem neuen Prägestempel-Set geprägt. Auch die Buchstaben habe ich vorweg angefertigt und getrocknet. Die Blüten habe ich dann als Finish mit kleinen Blütenstempeln veredelt und auf die Torte angebracht. Wenn es nach meiner Mama gegangen wäre, dann wäre die Torte mit allem möglichen überladen worden aber mir gefallen dann doch eher schlichte und elegante Torten. Der nächste Männer-Geburtstag kommt bestimmt und dann fängt das Grübeln von vorne an!

Samstag, 17. April 2010

Safari-Trip

Endlich! Endlich habe ich wieder gebacken! Am Freitag habe ich kurzerhand beschlossen, dass ich eine Torte backen will und schwuppdiwupp habe ich einen Eierlikör-Tortenboden und eine helle Ganache mit weißer Schokolade ( 5 Tafeln habe ich dafür geschmolzen). Den erkalteten Tortenboden habe ich in drei Schichten geteilt und mit Ganache gefüllt. Heute Mittag (ich kam entnervt von einer Vorlesung, denn Samstags-Vorlesungen sind fies) habe ich mich zur Entspannung an die Dekoration der Torte gemacht. Ich hatte mal bei youtube eine Anleitung für eine Zebra-Torte gesehen und wollte es unbedingt auch versuchen. Schwuppdiwupp war die Torte mit weißem Fondant millimeterdünn bedeckt und mit schwarzen, willkürlich ausgeschnittenen Fondantstreifen bedeckt.  Aber das war mir nicht genug, denn ich musste doch auch meine teuer eingeflogenen Untensilien mitbenutzen. So habe ich die Mitte oben mit einem grünen Kreis aus Fondant bedeckt und eine verdrillte Schnur rundherum gelegt. Die Schnur habe ich mit einem tollen Werkzeug namen Clay Extruder gemacht. Das ist eine Art Dreh-Presse, die ursprünglich für Bastelzwecke erfunden wurde, aber in Torten-Fachkreisen nicht mehr wegzudenken ist.Zum Schluss kamen auch die Blüten in Einsatz, die ich eigentlich nur zu Übungszwecken angefertigt hatte..
Und so sah das Endergebnis aus:



Kaum war ich mit dem Dekorieren fertig, hat sich eine ganze Schar Familienmitglieder bei uns eingefunden. Es wurde gegrillt und Maibowle geschlürrft und viel gelacht. Als Nachtisch gab es dann dieses süße Naschwerk. Da neun Mäuler zu stopfen waren, ist nicht mehr viel von der Torte übrig aber das ist für mich immer ein Zeichen dafür, dass es geschmeckt hat! :)

Donnerstag, 15. April 2010

Wie Geburtstag und Weihnachten zusammen

Jupiyey,

ich freue mich riesig, denn endlich ist das Paket aus den USA in meinen Händen! Das Auspacken bereitet mir eine so große Freude als wäre mein Geburtstag und Weihnachten gleichzeitig :) Wie ein kleines Kind fühle ich mich! Mein Zubehör-Arsenal ist mittlerweile so groß wie bei einem Profi-Konditor. Naja, nicht so ganz, denn mehr geht immer! Uiii, der Shopping-Wahn spricht wieder aus mir raus, ich widme mich dann doch lieber schnell den aufregenden neuen Sachen und versuche heute schon etwas kreatives zu machen und ein Foto davon zu posten!
*hüpf-vor-Freude*

Und hier die Blüten, die ich Dank der neuen Veiner und Ausstecher zur Probe gemacht habe

Mittwoch, 14. April 2010

Shopping-Wahn oder der Fluch der versteckten Zusatzkosten

Vor gar nicht so langer Zeit überkam mich der Wunsch nach bestimmten Blüten-Veinern. So durchforschte ich viele Internet-Shops aus Deutschland, Österreich, UK und USA. Nach langem Hin- und Hervergleich, was Preise angeht und Sortiment, entschied ich mich für einen bekannten Shop aus den USA. Und wenn man sich schon die Mühe macht und eine Bestellung aus Übersee tätigt, dann kann man es doch nicht bei 2 Veinern belassen, dachte ich. So kam ein Artikel nach dem anderen in den Einkaufskorb... Aber dann gab es da noch die Versankosten! Darüber schrieb der Shop, dass die Kosten einem erst übermittelt werden können, wenn das Paket fertig abgepackt und gewogen wurde. Aber wer konnte Ahnen, dass anschließend Versandkosten von über 50$ auf einen warten? Hmm... der erste Schocker wurde irgendwann akzeptiert und die Bestellung endgültig getätigt. Aber heute kamen gleich zwei weitere Schocker hinzu: 1. ich habe den Postboten mit dem ersehnten Paket verpasst! Und wenn man glaubt, schlimmer kann es nicht mehr werden, kam der Blick in den Briefkasten mit einem Hinweis des Postboten, dass der Zoll auch noch "seine Unkosten" gedeckt haben möchte!!! Aaaah, weitere 25 Euro sind fällig. Nun bin ich endgültig ausgebeutet. Man lernt eben jeden Tag dazu :-) 
Aber dennoch: ich freue mich sehr auf das Paket und auf die kreativen Möglichkeiten, die mir dadurch eröffnet werden!!!

Dienstag, 2. März 2010

Sein liebstes Notebook...

Wen liebt der Mann an zweiter Stelle? Nein, es ist nicht das Auto! Es ist sein Notebook, ist doch klar!

Aber wenn Mann Geburtstag hat, dann kann man keine Torte mit Blümchen und Bienchen servieren. Um ein Leuchten in den Augen zu erzeugen, musste mehr Technik in die Torte eingebaut werden. Und so entstand diese Kreation:
Für den Tortenboden wählte ich einen Schoko-Rührkuchen. Als Füllung gab es Vollmilch-Ganaché auf Preiselbeeren, die ich mit Gelatine eingedickt hatte. Da der Fondant weiß bleiben musste (wegen der originalen Notebook-Optik), habe ich die dunkle Torte mit Zitronenganaché bestrichen und darauf den Fondant gelegt.
Geburtstagskind war begeistert! :)

Mittwoch, 3. Februar 2010

Zeitvertreib mal anders!

Endlich! Ich hatte mal wieder Zeit um kreativ zu sein! (Eigentlich hatte ich sie gar nicht aber ich habe sie mir einfach genommen). In einem Blog, den ich regelmäßig verfolge, fand ich dann eine Anleitung für süße Baby-Schuhe. Einen mintfarbenen Fondant und etwas Blütenmasse hatte ich noch im Kühlschrank also konnte ich nach dem Ausdrucken der Zuschnitte recht zügig loslegen. 
Für das Zuschneiden, Kleben und Form-Fixieren habe ich ca. 4 Stunden gebraucht. Aber ich habe gar nicht gemerkt, wie die Zeit verging, weil ich so gespannt auf das Ergebnis war. Und hier sind sie nun, die kleinen Treter (die Sohle misst ca. 10 cm)


 

Da sie noch trocknen und nicht zusammenfallen sollen, habe ich sie mit Küchenpapier vorsichtig ausgestopft.

Das Zusammenkleben der Einzelteile war nicht so einfach wie gedacht aber Übung macht ja bekanntlich den Meister und ich werde noch üben müssen :-) Meine Mutti war total begeistert! Leider wird es wohl in nächster Zeit keinen passenden Anlass für eine Torte mit einem solchen süßen Topping geben...

Montag, 4. Januar 2010

Und gleich noch ein Post oben drauf!
Wir haben Silvester mal wieder nach einer russischen Tradition gefeiert: und zwar verkleidet! Da es in Russland kein Karneval/ Fasching gibt, sind an Silvester hauptsächlich die Kinder verkleidet. Beliebt sind bei den Kids jedoch Hase, Schneeflöckchen und Co. Und noch eine Besonderheit: an Silvester kommt in Russland der Weihnachtsmann!! In allen Schulen, Kindergärten und sonstigen Feiern steht der große geschmückte Weihnachtsbaum mitten im Raum und die Kinder singen Lieder und laufen dabei händchenhalten um die Tanne. Und wenn der Weihnachtsmann kommt, dann bekommt jeder ein Geschenk, wenn er ein schönes Gedicht oder ein Lied oder sonstiges vortragen kann.
Aber kommen wir zurück zum verkleideten Feiern. Schon letztes Silvester kam uns (meinem Freundeskreis) die Idee sich Silvester zu verkleiden um der Feier einen gewissen Pepp zu verleihen. Da wurde einfach ein Motto überlegt und Kostüme aus dem Kostümverleih besorgt. Und es wurde zu einer Hammer-Party mit lauter schrägen Kostümen aus den 70er Jahren alla ABBA und Discoqueen.
 Dieses Jahr konnte man sich nicht mehr so spontan auf ein Motto einigen und man beschloss sich einfach zu verkleiden. So musste jeder auf eigene Faust ein Kostüm besorgen und durfte keinem verraten, was er tragen würde. Und wie man sich nun vorstellen kann: daraus wurde eine buntgemischte Truppe! Also auch mottofrei gelungene Fete!

HO HO HO und frohes neues Jahr!!!
Da ich schon lange nichts mehr geschrieben habe und nun alle großen Feiertage vorbei sind, hier mein erster Eintrag im Jahr 2010! (hübsche Zahl, wie ich finde)

Zwischendurch bin ich leider nur einmal dazu gekommen eine Torte zu backen. Eine gaaanz ganz liebe Kommillitonin von mir hatte Geburtstag und ich hatte nur wenige Stunden um eine Torte zu zaubern.
Dazu habe ich einen Biskuitboden gebacken (der geht meiner Meinung nach am schnellsten) und mit einer dunklen Schokoladen-Ganache bestrichen. Um ehrlich zu sein, hatte ich befürchtet, dass das zu schokoladig und "eintönig" schmecken könnte aber ich habe mich zum Glück geirrt gehabt. Denn die dreijährige Tochter des Geburtstagskindes hatte ein Riesenstück meiner Torte verputzt und die anderen Torten nur angeknabbert. Da fühlt man sich doch geehrt :-)
Und hier noch ein Foto von dem schnellen Kunstwerk
 
Bei der Deko habe ich natürlich auf die Vorlieben des Geburtstagskindes geachtet: sie liebt Callas und sammelt Schmetterlinge, die an der Wand des Kinderzimmers hängen. Und irgendwie habe ich die gleichen Vorlieben: Callas hatte meine liebste Mutti in ihrem Brautstrauß und sind seitdem auch bei mir sehr beliebt. Und was Schmetterlinge angeht: ich habe ebenso eine Dachschräge im Wohnzimmer mit grünen Schmetterlings-Aufklebern verziehrt... 


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